
Die Stiftung Klimarappen erwarb gegen eine Abgeltung CO2-Emissionsreduktionen von Unternehmen, die mit dem Bund eine freiwillige Zielvereinbarung (ZV) im Treib- oder Brennstoffbereich abgeschlossen hatten.
Allgemeines
Die Zielvereinbarungen wurden unter der Ägide der Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW) ausgearbeitet, meist im Hinblick auf eine spätere Befreiung von der CO2-Abgabe. Teilnahmeberechtigt waren alle Firmen, die vor dem 1. November 2006 Mitglieder der EnAW waren und über eine vom Bund auditierte ZV verfügten. Zudem musste die angebotene CO2-Reduktionsmenge über die Jahre 2007-12 mindestens 250 Tonnen betragen.
Brennstoffe
Unternehmen mit Brennstoff-Zielvereinbarungen können der Stiftung ausschliesslich Übererfüllungen ihrer Zielvereinbarung veräussern. Damit wird gewährleistet, dass das vom Unternehmen versprochene Ziel in jedem Fall eingehalten wird. Für CO2-Reduktionen im Brennstoffbereich wurde der Preis im Rahmen einer Auktion ermittelt. Im Rahmen des Programms Zielvereinbarungen hat die Stiftung Klimarappen in zwei Runden Übererfüllungen von 242 Unternehmen mit Brennstoff-Zielvereinbarungen im Umfang von 1,31 Millionen Tonnen im Zeitraum 2008 bis 2012 ersteigert. In der ersten Auktion wurden die CO2-Emissionsreduktionen zu 70 Franken, in der zweiten zu 100 Franken pro Tonne erworben. Brennstoff Regeln
Treibstoffe
Für Unternehmen mit Treibstoff-Zielvereinbarung wurden mit dem Bund gesonderte Regeln zur Anrechnung von CO2-Reduktionen ausgehandelt. Alle Unternehmen erhalten pauschal eine Abgeltung von 125 Fr. pro Tonne CO2. Die Stiftung hat per Dezember 2010 mit 83 Unternehmen mit Treibstoff-Zielvereinbarungen einen Vertrag abgeschlossen. Insgesamt werden daraus Emissionsreduktionen im Umfang von 0,22 Millionen Tonnen CO2 im Zeitraum 2008 bis 2012 erwartet. Treibstoff Regeln
Kontakt
Marco Berg, Geschäftsführer, Tel: +41 (0)44 387 99 02, E-Mail


