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Medienmitteilung
 
Die Stiftung Klimarappen liefert zusätzliche Million Klimaschutz-Zertifikate


Zürich, 15. April 2014

 

Die Stiftung Klimarappen hat dem Bund eine zusätzliche Million Klimaschutz-Zertifikate geliefert, damit die Schweiz ihre völkerrechtliche Verpflichtung zur Begrenzung der Treibhausgasemissionen unter dem Kyoto-Protokoll einhalten kann. Ausserdem verkauft die Stiftung Klimarappen rund 0,7 Millionen Schweizer Emissionsrechte an die Stiftung Klimaschutz und CO2-Kompensation KliK. Des Weiteren beteiligt sich die Stiftung Klimarappen mit 23 Millionen US-Dollar an der „Carbon Initiative for Development“, einem Klimaschutzfonds der Weltbank.


Die Stiftung Klimarappen hat dieser Tage gut eine Million Klimaschutz-Zertifikate an den Bund übertragen. Jedes dieser von der UNO ausgestellten Zertifikate entspricht einer Tonne mit einem ausländischen Klimaschutzprojekt vermiedene CO2-Emission. Die Stiftung Klimarappen hat somit die dem Bund gegenüber vereinbarte Menge von 15 Millionen Zertifikaten, welche bereits im vergangenen November geliefert wurden, übertroffen.

Die Schweiz hat sich im Rahmen des Kyoto-Protokolls dazu verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen im Durchschnitt der Jahre 2008 bis 2012 um 8 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 zu senken. Dank den von der Stiftung Klimarappen an den Bund übertragenen Zertifikaten wird die Schweiz ihre völkerrechtliche Verpflichtung einhalten können.


Verkauf von 0,7 Millionen Schweizer Emissionsrechten an die Stiftung KliK

Auch die Vorgabe des Bundes, im Zeitraum 2008 bis 2012 eine CO2-Emissionsreduktion von 2 Millionen Tonnen im Inland zu bewirken, hat die Stiftung Klimarappen um rund 0,7 Millionen Tonnen übererfüllt. Die entsprechende Menge an inländischen Reduktionsleistungen ist durch vom Bund ausgegebene Emissionsrechte hinterlegt. Diese wurden nun in Absprache mit dem Bund an die Stiftung Klimaschutz und CO2-Kompensation KliK verkauft. Der pro Emissionsrecht vereinbarte Preis beträgt 77.71 Franken, womit der Stiftung Klimarappen Einnahmen von rund 54 Millionen Franken zufliessen werden.

Die Stiftung Klimarappen hat mit dem Bund vereinbart, die Berechnung und Höhe des Preises öffentlich zu machen. Der Kaufvertrag mit der Stiftung KliK ist auf der Webseite der Stiftung Klimarappen einsehbar.

 

Beteiligung mit 23 Millionen US-Dollar an der Carbon Initiative for Development

Den Erlös aus dem Verkauf der Emissionsrechte sowie das verbleibende Vermögen (zusammen gut 100 Millionen Franken) muss die Stiftung Klimarappen für weitere Massnahmen zur Reduktion von Treibhausgasen im Ausland verwenden. Das besagt die am 8. Oktober 2013 zwischen dem Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) des Bundes und der Stiftung Klimarappen unterzeichnete Vereinbarung.

Die Stiftung Klimarappen hat im Januar 2014 eine erste entsprechende Investition getätigt. Sie beteiligt sich mit 23 Millionen US-Dollar an der „Carbon Initiative for Development“ der Weltbank. Der Fonds, an dem sich auch die Regierungen Grossbritanniens und Schwedens beteiligen, ist mit etwa 130 Millionen US-Dollar dotiert. Er finanziert Klimaschutzprojekte in wenig entwickelten Ländern, vornehmlich in Afrika. Schwergewichtig soll dabei der Zugang zu erneuerbarer Energie verbessert werden. Dem Fonds werden von der UNO ausgestellte Klimaschutz-Zertifikate zufliessen, welche voraussichtlich die Qualitätsanforderungen der Schweizer CO2-Verordnung erfüllen. Die Stiftung Klimarappen wird die Zertifikate wiederum dem Bund abgeben, damit die Schweiz ihre völkerrechtlichen Verpflichtungen für den Zeitraum 2013 bis 2020 einhalten kann.


Weitere Auskünfte

  • Dr. Marco Berg, Geschäftsführer der Stiftung Klimarappen, 078 759 23 43

 

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