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Die Stiftung Klimarappen ist eine freiwillige Massnahme der Schweizer Wirtschaft für einen wirksamen Klimaschutz. Sie investiert ihr Vermögen in ausländische Projekte zur Verminderung von Treibhausgasen. Emissionsminderungszertifikate aus diesen Projekten gibt sie dem Bund kostenfrei ab. Finanziert wurde die Stiftung Klimarappen durch eine Abgabe von 1,5 Rappen pro Liter auf Benzin- und Dieselimporten in den Jahren 2006 bis 2012.


Innovativer und nachhaltiger Klimaschutz im Ausland

Die Stiftung Klimarappen investiert im Ausland in Massnahmen zur Reduktion von Treibhausgasen. In erster Linie werden Projekte unterstützt, deren Emissionsverminderungen nach international anerkannten Grundsätzen ermittelt und von der Schweiz zur Erfüllung ihres Reduktionsziels angerechnet werden können.

 

Finanzierung aus Vermögen der Klimarappen-Abgabe

Die Stiftung Klimarappen finanzierte sich von Oktober 2005 bis August 2012 über eine Abgabe auf alle Benzin- und Dieselimporte in Höhe von 1,5 Rappen pro Liter. Daraus erwuchsen Einnahmen von 718 Mio. Franken. Nach der im November 2013 erfolgten Bestätigung des Bundes, die Stiftung habe ihre Aufgabe erfüllt, verblieb ein Vermögen von über 100 Mio. Franken. Bis 2021 werden zudem Einnahmen von etwa 50 Mio. Franken aus dem Verkauf der anhaltenden Wirkung des Gebäudeprogramms an die Stiftung Klimaschutz und CO₂-Kompensation KliK erwartet.

 

Wichtiger Beitrag zur Erfüllung der internationalen Verpflichtung der Schweiz

Die Schweiz hat im Frühjahr 2015 die in Doha beschlossene Verlängerung des Kyoto-Protokolls in die Periode 2013 bis 2020 ratifiziert. Sie hat sich verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen gegenüber dem Stand von 1990 um durchschnittlich 15,8% zu reduzieren. Dieses Emissionsziel wird aber voraussichtlich um 12 Mio. Tonnen CO₂ verfehlt werden. Dank der Stiftung Klimarappen wird die Schweiz ihre überschüssigen Emissionen mit ausländischen Zertifikaten kompensieren und somit ihre internationale Verpflichtung in kosteneffizienter Weise erfüllen können

 

Aktivitäten 2005-2013  

  • Im Zeitraum 2008 bis 2012 wurden in der Schweiz exakt 2 Millionen Tonnen CO₂ reduziert.
  • Gut 16 Millionen Zertifikate aus von der UNO registrierten Projekten wurden dem Bund abgegeben. Jedes davon steht für die verifizierte Reduktion einer Tonne  CO₂-Äquivalent.
  • Die Zertifikate werden vom Bund genutzt, um die international mit dem Kyoto-Protokoll eingegangene Klimaschutz-Verpflichtung zu erfüllen.
  • Die Stiftung Klimarappen trug allein mindestens die Hälfte der nötigen Reduktionen zum Erreichen des Kyoto-Ziels bei.

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Nachfolgeorganisation Stiftung KliK

Mit Inkrafttreten des revidierten  CO₂-Gesetzes am 1. Januar 2013 endete die Phase der Freiwilligkeit in der schweizerischen Klimapolitik. Neu sind die Inverkehrbringer fossiler Treibstoffe gesetzlich verpflichtet, einen Prozentsatz der mit der Nutzung der Treibstoffe einhergehenden  CO₂-Emissionen zu kompensieren. Für Projektfinanzierungsgesuche im Inland wenden Sie sich bitte an die Kompensationsgemeinschaft der betroffenen Mineralölgesellschaften, die Stiftung Klimaschutz und  CO₂-Kompensation KliK www.klik.ch.